BAYERNLUFT - Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Wir haben die Lösung für ein behagliches Wohnraumklima bei gleichzeitiger Energieeinsparung
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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Geräten vom Typ A und B?

Das Gehäuse der beiden Geräte ist absolut identisch. Sie unterscheiden sich allein durch ihr Innenleben. Dabei wurde beim Typ B ein besonderes Augenmerk auf die geringe Schallemission gelegt. Hierfür kommt eine andere Elektronik-Platine sowie Ventilatoren mit anderer Rotorblattsteigung / Drehzahl zum Einsatz.
Bedenken Sie: Die Reduktion des Strömungsgeräusches ist verbunden mit einer Abnahme der Luftwechselrate!
Ein Typ B ist vor allem bei sehr kleinen Schlafzimmern sinnvoll oder wenn das Gerät aufgrund der Raumaufteilung in unmittelbarer Nähe zu einer schlafenden Person montiert werden muss. Ab einem Geräteabstand von 1,5 bis 2 Metern zum Kopf wird auch ein Typ A bei Leistungsstufe 1 meist nicht mehr als störend wahrgenommen.


Kann das Gerät auch quer montiert werden?

Leider nein. Im Gerät befinden sich die vorgegebenen Wege, über die das Kondenswasser zum Abluftrohr geführt wird. Würde man das Gerät quer montieren, so würde das Kondenswasser aus dem Gerät tropfen. Die Montage ist nur senkrecht an der Wand möglich. Zur Montage an einer Dachschräge kann eine senkrechte Abkofferung vorgesetzt werden, auf die das Gerät gesetzt wird.


Wie aufwändig ist die Montage?

Besonders zur Nachrüstung bei bestehenden Gebäuden ist uns kein Gerät bekannt, bei dem die Montage einfacher wäre:

Für den Betrieb des Lüftungsgerätes sind zwei vergleichsweise kleine Bohrungen (ø 60-70 mm) durch eine Außenmauer erforderlich. Je nach Mauerwerk und Erfahrung des Monteurs dauert die komplette Montage nur rund eine Stunde und kann bei entsprechend handwerklicher Qualifikation selbst vorgenommen werden. Eine günstige Bohrkrone finden Sie in unserem Bestellformular.

Das Gerät selbst wird mit 4 Schrauben / Dübeln an der Wand befestigt und benötigt nur eine Steckdose in Reichweite.


Ist das Gerät auch für Feuchträume geeignet?

Ja, Feuchträume stellen sogar ein Haupteinsatzgebiet für diese Lüftungsgeräte dar. Ein Bad wird im Winter meist wohlig warm beheizt und es "tut weh" wenn man diese Wärme nach dem Duschen einfach ins Freie lüftet, nur um die überschüssige Luftfeuchtigkeit oder Gerüche auszuleiten.
Eine kontrollierte Wohnungslüftung kann zwar das kurzfristige Beschlagen der Scheiben oder Spiegel beim Duschen nicht verhindern, denn dafür ist es viel zu viel Feuchtigkeit in zu kurzer Zeit, aber das Gerät wechselt anschließend kontinuierlich die Luft und reduziert auf diese Weise die Luftfeuchtigkeit wieder auf ein normales Maß. Aufgrund der Wärmerückgewinnung geschieht dies ohne das Bad nennenswert auszukühlen. Bis zu 90% der normalerweise verlorenen Wärme bleibt erhalten!

Das Gerät ist unempfindlich gegenüber Luftfeuchtigkeit, darf jedoch keinem direkten Spritzwasser ausgesetzt werden.


Hilft das Gerät bei feuchten Wänden und schwitzenden Fenstern?

Grundsätzlich müssen hier zwei mögliche Ursachen für die Feuchtigkeit unterschieden werden:

  • Wasser dringt durch Leckagen oder aus dem Erdreich ins Mauerwerk ein:
    In diesem Fall sollte unbedingt die Ursache der Feuchtigkeit ermittelt und beseitigt werden. Das Gerät kann anschließend zum Einsatz kommen um die noch vorhandene Feuchtigkeit auszuleiten und die Bildung von Schimmel zu vermeiden.
    Lässt sich die Ursache nicht ermitteln oder sprengt die Beseitigung den finanziellen Rahmen, so hilft das Gerät besonders im Winter auf kostengünstige Weise die Wände zu entfeuchten.


  • Es handelt sich um einen Raum in dem Feuchtigkeit kondensiert (sehr häufig):
    Besonders seit Häuser saniert, die Türen und Fenster immer dichter werden, hört man reihenweise von Räumen bei denen im Winter die Wände und Fenster "schwitzen". Nicht immer ist die Ursache so leicht zu finden wie beim Aquarium das direkt im Zimmer steht und ständig Wasser verdunstet. Am deutlichsten ist Wasser noch wenn es beim Duschen oder Kochen frei wird aber auch jeder Bewohner und jede Pflanze gibt kontinuierlich Feuchtigkeit an die Raumluft ab.
    Luft kann je nach Temperatur unterschiedlich viel Feuchtigkeit aufnehmen (je wärmer um so mehr). Kühlt man feuchte Luft ab, so muss sie ab einer gewissen Temperatur (Taupunkt) wieder Feuchtigkeit abgeben. Am Himmel erkennen wir dieses Auskondensieren der aufsteigenden und damit abkühlenden Luftmassen an der Wolkenbildung. In unseren Räumen kondensiert die Luft auch dort wo es am kühlsten ist. Meist sind dies ungedämmte Außenwände oder Fensterrahmen. Verstärkt wird der Effekt noch durch das Verhalten vieler Bewohner. So wird z.B. das Schlafzimmer tagsüber nicht beheizt, es steht aber die Tür offen und die warme feuchte Luft aus anderen Räumen kann ungehindert eindringen und gelangt so ins Mauerwerk und an die Fenster. Wenn Sie übrigens versuchen die Feuchtigkeit über ein gekipptes Fenster los zu werden, so kühlen die Wände noch stärker aus und der Effekt wird verstärkt!
    Relativ einfache Abhilfe schafft in diesen Fällen die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Im Winter wird die ausströmende Luft im Wärmetauscher bis unter den Taupunkt abgekühlt, was sie am Austreten von jeder Menge Kondenswasser erkennen können. Das Wasser wird über das Abluftrohr nach außen abgeleitet und tropft dort von der Abtropflippe der Rohrblende ab. Bei Minusgraden und Aquarienfreunden können sich übrigens recht beeindruckende Eiszapfen bilden!


Was ist der Unterschied zwischen dem Lüfter mit Wärmerückgewinnung und einer Klimaanlage (Sommerbetrieb)?

Eine Klimaanlage ist ein Gerät, das aktiv Kälte in einem Raum "erzeugt". Hierfür wird ein Kompressor betrieben, der ähnlich wie in einem Kühlschrank arbeitet. Der Vorteil ist, dass ein bereits aufgewärmter Raum heruntergekühlt werden kann. Der Nachteil liegt im hohen Stromverbrauch von rund 2000 Watt für ein handelsübliches Gerät und dass in der Regel nur die vorhandene Raumluft ohne Frischluftzufuhr gekühlt wird.

Ein Lüfter mit Wärmerückgewinnung arbeitet passiv und verhindert, dass beim Lüften Wärme in die Wohnung eindringt. Da im Sommerbetrieb der frischen Luft die Wärme entzogen wird und diese im Wärmetauscher an die Abluft übergeben wird, strömt die Frischluft mit annähernd Raumtemperatur in die Wohnung. Während also z.B. im Freien über 30°C herrschen, erhalten Sie kontinuierlich frische Luft mit z.B. nur 22°C in Ihre Räume. Dies geschieht mit einem minimalen Stromverbrauch von gerade 1-6 Watt (je nach eingestellter Lüfterstufe).


Warum wird im Sommer meine Wohnung trotz Lüftung mittels Wärmetauscher wärmer?

Die Erwärmung  der Räume geschieht in diesem Fall hauptsächlich durch solare Effekte (Sonne scheint durch unverschattete Fenster) und Transmissionswärme (Wärme überträgt sich durch schlecht isolierte Mauern hindurch). Je nach Größe der südlichen Fensterfläche und Isolation der Außenwände, können diese Effekte unterschiedlich hoch ausfallen und auch durch kontrollierte Lüftung nicht verhindert werden.
Verfügen Sie aber über eine Lüftung mit Wärmetauscher, so können zumindest tagsüber die Fenster geschlossen bleiben und es dringt trotz Belüftung keine nennenswerte Wärme ein.
Ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung wirkt wie eine Temperatur-Barriere zwischen Innen und Außen. So wie im Winter keine Wärme nach draußen verloren geht, gelangt sie im Sommer nicht herein. Es wird im Sommer aber auch keine bereits vorhandene Wärme nach außen abgeführt. Sollte also im Sommer bereits Wärme z.B. durch die Wände in die Wohnung eingedrungen sein, so muss diese in den kühlen Morgen- / Abendstunden evtl. durch kurzes Schocklüften beseitigt werden.  Eine Klimaanlage ist bei Lüftung mittels Wärmerückgewinnung in den meisten Fällen nicht mehr erforderlich.

Noch ein Tipp: Lassen Sie im Sommer das Lüftungsgerät stärker an Tagen mit trockener Hitze laufen als an schwülen Tagen. Sie reduzieren damit die Luftfeuchtigkeit und erreichen, dass Ihre Raumluft mehr Schweiß aufnehmen kann und dieser beim Verdunsten Ihre Haut angenehm kühlt.


Welche Wartung erfordern die Geräte und wie oft muss der Filter gewechselt werden?

Die Wartung beschränkt sich fast ausschließlich auf die leicht zugänglichen Luftfilter. Der Zyklus hängt stark vom Verschmutzungsgrad Ihrer Umgebung ab. Um den Wärmetauscher vor Staub zu schützen, wird auch die Raumluft gefiltert und gereinigt (weiterer positiver Effekt für die Bewohner). Wir empfehlen den Filter alle 1-2 Monate kurz mit dem Staubsauger vom groben Schmutz zu befreien und nur dann zu ersetzen (ca. 1 x im Jahr) wenn er sich z.B. durch Ruß o.ä. schwarz verfärbt hat. In ländlichen Gebieten sammelt sich erfahrungsgemäß überwiegend grober Staub (lässt sich leicht mit dem Staubsauger absaugen), während sich in Ballungszentren mehr Feinstaub findet (lieber im Luftfilter als in der Lunge). Da übrigens auch der Wärmetauscher einfach zu entnehmen ist, kann dieser 1x im Jahr in der Badewanne mit lauwarmem Wasser (kein heißes Wasser) durchgespült werden.
Ab und zu sollte noch das Schutzgitter für das Frischluftrohr kontrolliert werden. Fliegen z.B. Pusteblumen, so können sich diese von außen vor dem Gitter sammeln und es verschließen. Pustet man kurz von innen in das Rohr, so lösen sich diese meist leicht ab.
Eine weitere aufwändige Wartung ist nicht erforderlich!


Warum soll das Gerät nicht ohne Luftfilter betrieben werden?

Die Wärmeübertragung findet dank der dünnen Lamellen im Wärmetauscher statt. Würde man über längere Zeit ungefilterte Luft hindurchleiten, so lagert sich feiner Schmutz an den Wänden ab. Dieser hat eine isolierende Wirkung, so dass die Wärme nicht mehr so gut übertragen wird. Der Wirkungsgrad sinkt.


Warum darf das Gerät in keinen Räumen mit Feuerstelle (Gastherme, offener Kamin, Schwedenofen o.ä.) betrieben werden?

Im Ofen findet eine Verbrennung statt, deren Rauchgase durch den Kamin abziehen. Im Kamin sorgt ein Sog dafür, dass die Gase nach oben aufsteigen. Würde nun das Frischluftrohr in einem Lüftungsgerät unbemerkt verstopfen, so würde weiterhin Luft ausgeblasen aber keine mehr angesaugt. Hierdurch entsteht im Raum ein Unterdruck und es könnte Rauch in die Wohnung eindringen.
Ihr Kaminkehrer gibt Auskunft darüber ob Ihr Ofen evtl. über eine separate Frischluftzufuhr verfügt und deshalb der Einsatz eines Lüfters ohne Luftdruckwächter möglich ist. Bezugsquellen für Luftdruckwächter finden Sie z.B. beim Googeln nach "P4 Luftdruckwächter".
Der Einsatz in Räumen mit Wandheizkörpern bzw. Fußbodenheizung einer Zentralheizung ist problemlos möglich. Dafür ist das Gerät konzipiert.


Ich bin Allergiker. Welche Vorteile habe ich von dem Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung?

Vorteile gibt es gleich in doppelter Hinsicht:
Schimmel und Hausstaubmilben besiedeln bevorzugt schlecht belüftete Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit. Durch eine kontinuierliche Belüftung lässt sich die Luftfeuchtigkeit positiv regulieren und erschwert es den Organismen eine Lebensgrundlage zu finden.

Für Pollenallergiker steht die vom Luftfilter gereinigte Luft im Vordergrund. Der einfach zugängliche Filter kann mit Filtermaterial unterschiedlicher Feinheit bestückt werden. Zu beachten sei hier lediglich, dass ein extrem feiner Filter den Luftdurchsatz verringern kann und somit das Gerät ggf. mit einer höheren Lüfterstufe betrieben werden muss. Kunden berichten uns, dass sie gute Erfolge bei Benetzung der Filtermatten mit Pflanzenöl erzielt haben. Die Pollen bleiben dadurch auch bereits bei gröberen Filtern an dem Öl kleben.


Brauche ich ein Gerät mit Zulassung?

Es werden oft Fördermittel beantragt oder es sind Auflagen gefordert, die eine bauaufsichtliche DIBt-Zulassung voraussetzen. Leider werden vom DIBt an dezentrale Lüftungsgeräte analoge Anforderungen gestellt wie sie von zentralen Lüftungsgeräten verlangt werden. Eine Zulassung wird z.B. nur erteilt wenn das Gerät über eine automatische Enteisung verfügt. Diese macht bei einer zentralen Lüftung großen Sinn, da die Zentrale meist am Dachboden verbaut wird und deshalb nicht einfach zugänglich ist.
Bei dezentralen Geräten ist die Mischklappe direkt im Raum zugänglich, so dass die Umschaltung einfach von Hand vorgenommen werden kann. Ein Vorgängermodell des hier angebotenen Gerätes verfügte trotzdem über diese Automatik und wurde vom DIBt zugelassen. Sobald jedoch die Mechanik arbeitet und sich die Enteisungsklappe öffnet / schließt, werden die Bewohner von unangenehmen Geräuschen gestört, die man bei einer Zentrale am Dachboden gar nicht hört.

Wir bieten deshalb momentan ausschließlich die Variante mit manueller Mischklappe (stufenlose Sommer-/Winterstellung) und ohne DIBt-Zulassung an. Diese zeichnet sich besonders durch ihren günstigen Preis, die robuste Bauweise und den ruhigen Lauf aus.

Wir empfehlen Ihnen abzuklären ob Auflagen oder Fördermittel eine Zulassung bei Ihrem Bauvorhaben erfordern!


Die mitgelieferten Rohre sind zu kurz. Kann man sie verlängern?

Für Zu- und Fortluft kommen handelsübliche 50 mm Rohre zum Einsatz, wie sie z.B. auch für Abflüsse verwendet werden. Diese Rohre können als Meterware im Baumarkt für rund 1-2 Euro je Meter gekauft werden. Das dicke Ende mit der Kupplung lässt man außen überstehen und es wird später einfach abgeschnitten.
Bitte beachten Sie, dass der Luftwiderstand um so höher wird je länger die Rohre werden und je öfter sie abgewinkelt werden. Rohrlängen bis zu einem Meter sind problemlos möglich. Müssen noch längere Distanzen überbrückt werden, so ist zu empfehlen ein Übergangsstück auf ein dickeres Rohr einzubauen.
Vergessen Sie bitte nicht, dass beim Abluftrohr das Kondenswasser ausgeleitet wird. Ist es nicht möglich das Kondenswasser nach außen abfließen zu lassen z.B. weil Sie mit Ihren Rohren nach oben aus einem Keller müssen, so besteht noch die Möglichkeit ein T-Stück ins Rohr einzubauen und somit das Kondenswasser separat in einen Abfluss oder einen Kanister zu leiten.


Warum darf das Gerät z.B. nicht über Eingangstüren montiert werden?

Bei entsprechend niedrigen Außentemperaturen können sich durch das ausgeleitete Kondenswasser große Eiszapfen an der Außenwand bilden, die sich auch lösen können. Bitte montieren Sie daher das Gerät nicht über Eingangstüren, Durchgangs-Passagen, Balkonen, Fenstern oder an anderen Orten, an denen eine Gefährdung durch herabstürzende Eiszapfen besteht!


Das Gerät braucht maximal 6 Watt. Wie soll mit so wenig Stromverbrauch ein so großer Effekt erzielt werden?

Das primäre Ziel der kontrollierten Wohnungslüftung mittels Wärmerückgewinnung liegt in der Heizkosten-Einsparung im Winter und dem Komfort ständig frischer Luft für die Bewohner. Der hierfür verwendete Gegenstrom-Wärmetauscher besteht aus feinen Lamellen an denen sowohl die warme verbrauche Luft als auch die kühle Frischluft vorbei streicht. Die verbrauchte und frische Luft haben dabei keinen Kontakt, sondern sind durch die Lamellen voneinander getrennt. Da die Lamellen sehr dünn sind, kann sich die Wärme mit einem hohen Wirkungsgrad zwischen Ab- und Zuluft übertragen. Die eingeblasene Frischluft kommt also bereits vorgewärmt in Ihre Räume und die Abluft enthält kaum noch kostbare Energie.
Strom wird lediglich benötigt um die Luft zum Strömen zu bringen. Die eingesetzten Lüfter brauchen nicht mehr als max. 6 W Strom und gewährleisten einen angenehm ruhigen Betrieb.

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